<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270</id><updated>2011-07-08T06:16:37.138+02:00</updated><title type='text'>Wie man Flugangst überwindet und dabei charmant lächelt</title><subtitle type='html'>Eine Flugbegleiterin mit Flugangst packt aus.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>15</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-1056300322416864400</id><published>2010-05-26T00:04:00.008+02:00</published><updated>2010-05-26T15:01:29.768+02:00</updated><title type='text'>Elefanten sind groß</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; color: rgb(51, 51, 51); line-height: 18px;font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;Ein von mir ungeliebter Elefant ist das Flugzeug, welches bis vor kurzem noch den Titel " größtes Passagierflugzeug der Welt" trug. Der Titel wurde mittlerweile zwar von einem A******ch (Mit den besten Grüßen an Herrn &lt;a href="http://www.flugschreiber.ch/2010/01/hallochen.html"&gt;nff&lt;/a&gt; ) geklaut, die Größe ist trotzdem geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich mich vor meiner fliegerischen Laufbahn geweigert habe in eben jenen Elefanten zu steigen, war es für mich umso aufregender als ich erfuhr, dass ich mit diesem nun fliegen musste.&lt;br /&gt;Das Dumme an der Sache war, ich sollte nicht dabei arbeiten sondern Passagier spielen.&lt;br /&gt;Und Alkohol war nicht erlaubt. Scheiße.&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; color: rgb(51, 51, 51); line-height: 18px;font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;(Nur so zur Info, man könnte meinen, ich würde ständig und immer mich berauschen wollen...dem ist nicht so, außer mich quälen zu enge Schuhe oder mich beschleicht die Angst vor der Angst. Allerdings glaube ich, dies wird man mir nicht abnehmen. Ich möchte jetzt seufzen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mann könnte davon ausgehen, meine Flugangst wäre so gut wie verschwunden, möchte aber dennoch darauf hinweisen, dass ich meine französischen Flieger mittlerweile zu kennen scheine.&lt;br /&gt;Ausserdem küssen Franzosen fantastisch (wirklich!) und Amerikaner waren mir schon immer eher suspekt (deren Shoppingmöglichkeiten mal ausgenommen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Glück für mich, dass der Flug nach Mitternacht beginnen sollte und ich hoffte irgendwie und irgendwann schlafen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön optimistisch stieg ich also in den Flieger ein und sagte gleich an der Tür zu meinen KollegInnen das ich nach dem Service mal den Flieger genauer unter die Lupe nehmen möchte. Irgendwann muss ich schließlich auch auf diesem Flieger arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg zu meinem Sitzplatz zählte ich heimlich die Sitzreihen bis zur nächsten Tür und wagte es nicht einmal aufzuschauen. Spätestens als ich meinen Hintern in den Sitz reinbequemte, wurde mir bewusst: Der Flieger ist rießig! Nein, er ist gigantisch...und schon wurde mir schlecht.&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu meinen mir geliebten Franzosen war dieses Teil ein absoluter Protzschlitten und in den 70ern hängengeblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war froh um meine schnatternde Kollegin neben mir. Hoffte insgeheim auch, dass die diesmal verdammt arroganten Cockpitkollegen ihre Überheblichkeit während des Fluges im Geiste wegschliessen.&lt;br /&gt;Von meinem Fenster aus hatte ich natürlich einen guten Blick auf die wunderschönen Triebwerke, diese wollte ich aber nicht sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war dankbar um die Dunkelheit der Nacht und dass mir der Blick von oben nach unten aus dem Fenster erspart blieb.&lt;br /&gt;Denn ich beschloss einfach zu ignorieren, dass ich mich in diesem rießigen Flugzeug befand. Verdrängung ist die beste Idee überhaupt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir abflogen kauerte ich unter meiner Decke und hörte Madonnas Get into the groove...jaha, der Flieger hat richtig mitgegroovt und ich schloß die Augen und dachte an eine schlechte Ü30 Party. Danach öffnete ich lieber die Augen und schaute unentwegt in die Kabine.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;Ich ließ von der Idee ab, die Kollegen in den verschiedenen Bereichen des Fliegers zu besuchen. Ich hätte mir sicherlich auch einige Muskelzerrungen dabei geholt, schließlich sollen Verkrampfungen in Ruhe auskrampfen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;Selbst den Gang auf die Toilette habe ich erfolgreich umgangen in dem ich einfach nichts getrunken hab...ist ja nicht so, als hätte ich zuwenig aufbauende Kosmetika in meinem Bad um sichtbare Dehydration wieder glattzubügeln.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;Die schnatternde Kollegin schlief irgendwann ein, genau wie der Rest der Passagiere in meinem Bereich. Das Licht wurde gedimmt und da saß ich nun wie ein einsames Reh im dunkeln Wald. Madonna war kein große Hilfe mehr und ein Film musste her. Nix anspruchsvolles, eine seichte amerikanische Komödie die nur ein Achselzucken in mir auslöste. Wenigsten habe ich damit 2 Stunden überstanden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;Tollkühn wagte ich mich an den Versuch zu schlafen. Pünktlich nach der optimalen Schlafpositionsfindung gingen die Anschnallzeichen an und der Flieger wurde durchgeschüttelt. Also doch wieder Madonna.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;Pünktlich zum Frühstück hörten die Turbulenzen auf. Schade, wollte ich doch schon immer mal Milch pur trinken und diese im Magen zu Milchschaum fabrizieren. Die optimale Temperatur hätte es dafür gehabt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;Hunger hatte ich ausnahmsweise keinen, ich war dennoch froh den KollegInnen beim emsigen Treiben zuschauen zu können. Die schnatternde Kollegin erwachte auch aus Ihrem Tiefschlaf und ich konnte mich dem Belanglosem Geschwafel zuwenden. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;Mittlerweile glaube ich, diese  Oberflächlichkeit, die man dem fliegerischem Personal gerne attestiert, findet man begründet in diversen Ängsten. Warum sonst würde ich mir das Geschwafel herbeisehnen, wenn ich, wie sonst üblich, davor am liebsten schreiend davon weglaufen möchte?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;Kurz vor der Landung ließen sich meine Glieder wieder normal bewegen und ich wurde entspannter als ich die Landschaft immer näher unter mir sah. Für einen Rundgang war es jetzt zu spät, dafür habe ich in Zukunft wohl mehr als genug Zeit, zwangsläufig.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;Die erlösende Landung kam und ich durfte mich von dem Elefanten endlich verabschieden. Nein, verabschiedet habe ich mich nicht. Ich bin zwar nicht gerne unhöflich, aber ich rannte aus dem Flieger raus und sah ihm nicht einmal hinterher. Soll ich mich doch mit ihm anfreunden, wenn ich es muss...ich bin zu alt um es jedem rechtmachen zu müssen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;Nächster Stop nach einem kurzem Schlaf in einem anständigen Bett, ein einem Zimmer mit anständiger Größe war die gute, alte Musikabteillung in einem großem Warenhaus. Madonnas "Best of" Album musste ich mir holen...Vielleicht genügt es ja, dieses bis zum Erbrechen zu hören um dann entspannt den nächsten Ritt auf dem Elefanten bestreiten zu können...in den Urlaub.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;font-size:13px;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;font-size:13px;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;font-size:13px;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51);font-family:'trebuchet ms',verdana,arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; line-height: 18px;font-size:13px;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4M0b7wcKjJo&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/4M0b7wcKjJo&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-1056300322416864400?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/1056300322416864400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=1056300322416864400&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/1056300322416864400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/1056300322416864400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2010/05/elefanten-sind-gro.html' title='Elefanten sind groß'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-1776501427281312526</id><published>2010-05-03T10:17:00.003+02:00</published><updated>2010-05-04T11:59:22.506+02:00</updated><title type='text'>Wieder was gelernt</title><content type='html'>Erkenntnis des Tages:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wenn man sich generell keine Namen merken kann, dann wird das auch nix mit den Statusgästen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Also Liebe Statusgäste, wenn Ihnen einmal eine Flugbegleiterin begegnen sollte die:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- einen weißen, zerknautschten Zettel in der Hand hält und  sich in ihrer unmittelbaren Nähe aufhält,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-  sich etwas unbeholfen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt;umschaut&lt;/span&gt;&lt;span&gt; und Sie ständig fragend anblickt,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- bevor sie Sie anspricht immer wieder auf den Zettel schaut und&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- dann ständig "Äh, Herr..." *auf Zettel guck* "Ach ja, Herr Müller, äh, nein, Herr Schmidt...tschuldigung" stammelt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;und dabei verwirrt dreinschaut aber trotzdem noch charmant lächelt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;dann haben Sie bitte etwas Nachsicht. Ich bringe dann auch gerne einen vorgewärmten Kaffee mit Schoki.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gut dass ich ein fotografisches Gedächtnis habe was Gesichter betrifft, immerhin.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-1776501427281312526?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/1776501427281312526/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=1776501427281312526&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/1776501427281312526'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/1776501427281312526'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2010/05/wieder-was-gelernt.html' title='Wieder was gelernt'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-4505054222106756648</id><published>2010-04-28T11:12:00.003+02:00</published><updated>2010-04-28T14:40:09.405+02:00</updated><title type='text'>Henne im Korb oder Alkohol ist auch keine Lösung</title><content type='html'>Da Eyjafjallajökull für Nachwehen sorgte (Mr. G! hat dies &lt;a href="http://www.airbuspilot.ch/2010/04/19/stunde-x-was-kommt-nach-der-asche/"&gt;hier&lt;/a&gt; schön verdeutlicht) und ich eine Fülle an freien Tagen hatte, beschloss ich nicht weiter Däumchen zu drehen und gab einige freie Tage ab um irgendeinen Interkontflug bestreiten zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Planungsroulette bedankte sich für mein Opfer mit Montreal, ich bedankte mich ebenfalls...wollte ich sowieso schon immer hin da ein begnadeter Künstler dort beheimatet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich mein Crew traf war ich nicht wenig verwundert hauptsächlich auf Männer zu stoßen. Die wenigen Frauen aus der Crew arbeiteten in der ersten Klasse und ich durfte mich darauf freuen, meinem Mann zu stehen und mich gegen einen Haufen überschäumendes Testosteron zu behaupten.&lt;br /&gt;Das ist mir trotz rotem Lippenstift und Brüsten gelungen und irgendwann war ich nicht mehr "Kleines" sondern Fräulein Titan.&lt;br /&gt;Dafür war der Tross der älteren Damen an Board umso mehr verzückt, dass sich ein schöner, stolzer Latino, ein verkapptes American Apparel-Model, ein milchkaffee-farbener Jüngling und ein einfühlsamer, verzauberter Kollege sich um sie mit viel Charm und Witz kümmerten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich blieben die männlichen Passagiere übrig und ich strich sofort meine Frage aus dem Kopf ob französisch sprechende Kanadier genauso gut küssen wie die Franzosen...mich quälten die neuen Schuhe zu sehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach überstandenem Flug ging es für einen Teil der Crew und mir in die hübsche, Touristenüberflutete Altstadt und meine Schmerzen in den Füßen wurden immer mehr unerträglich. Schmerztabletten hatte ich keine dabei also mußte Alkohol zum Betäuben her. Schnell waren die männlichen Kollegen überredet und wir gingen am helligten Tag in eine Cocktailbar. Einen Gin Tonic und Cosmopolitan später trudelte der Rest der Crew ein um gemeinsam Essen zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seltsamerweise ging es in eine Brauerei. Denn, immer in Kanada geht es zum Essen in eine Brauerei. Das kanadische Bier ist nicht mal richtig gut. Weiß der Geier warum das so ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einigen Pitchern Bier drehte unser (wirklich netter) Kapitän auf und begann Witze zu erzählen. Er fühlte sich sichtlich wohl in unserer Runde und ein Schenkelklopfer nach dem anderen entsprang aus seinem Mund. Alle haben höflich gelacht und waren selbst zu höflich um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass Fritzchen-Witze bei über 4.Klässlern nur ein müdes Lächeln hervorrufen.&lt;br /&gt;Ich musste den Kapitän aus der misslichen Lage befreien!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich konzentrierte mich auf mein Hirnareal in dem sich sämtliche sexistischen-, und Randgruppenwitze befanden und begann einen vorsichtig rauszuhauen. Das Gelächter meiner Kollegen, der hohe Testosterongehalt der Luft und mein nicht geringer Pegel ließen mich so einige humoristische Glanzstücke im Hirn finden welche ich nur zu gerne teilte. War ich einmal im drive, konnte mich nix mehr stoppen.&lt;br /&gt;Irgendwann war ich die einzige die gelacht hat und ich sah in die stillen, angewiderten Gesichter um mich herum...Memmen!&lt;br /&gt;Keiner schaute mich mehr an und mir wurde bewusst, dass ich für diesen Umlauf noch ein Feedback benötigte.  &lt;br /&gt;Ich bemerkte wieder meine schmerzhaften Füße und verlangte nach meiner Rechnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es entstand allgemeine Aufbruchstimmung und wir verließen gemeinsam die Brauerei schwankenden Schrittes. So allein unter Männern hatte ich mir das dann doch anders vorgestellt. In Melancholie suhlend verfluchte ich den Alkohol.&lt;br /&gt;Unterwegs bekam unser Kabinenchef einen Anruf von einem Kollegen der sich mit Freunden getroffen hatte und wollte das wir noch dazustoßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kapitän verabschiedete sich und ich bestand auf eine Taxi zur nächsten Location.&lt;br /&gt;Bis auf die gräßliche Musik und dem schlechtem Bier nahm ich von der Location nicht viel wahr.&lt;br /&gt;Erst als der junge Copilot immer näher zu mir rückte und an meiner Hand klammerte, bemerkte ich seine Angst bezüglich der rein männlichen Kundschaft (außer mir natürlich), welche auf ihn ein Auge geworfen haben da er dem klassichen Bild eines sauberen Knaben entsprach.&lt;br /&gt;Schnell wurde die Bar gewechselt und die Musik wurde besser. Das ich völlig ignoriert wurde von den gutaussehenden Herren in dieser Bar, war mir egal...mein bester Freund war das schlechte Bier und der ängstliche Copilot. Der Begleiter meines Kollegen führte mich zur Tanzfläche weil ich mich zum Beat bewegen wollte. &lt;br /&gt;Ich wollte dann nicht mehr, irgendwie hatte ich mich doch zwischen all der nackten, schwitzenden Männer unwohl gefühlt. Ich hatte auch keine Lust, Spiele der platonischen Akedemie zu verfolgen. Dann lieber einen ängstlichen Copiloten aushalten der Panik vor popoklatschen mit Anlauf hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Blick auf meine Uhr jagte mir einen Schrecken ein. Es war viel zu spät und ich rechnete im Geiste aus, welches Detox-Programm ich mir am nächsten Morgen einverleiben muss um den Rückflug ordentlich und sicher antreten zu können. Ein Blick in die Runde ließ mich für die ganze Mannschaft rechnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schnell organisierte ich ein Taxi, als Frau muss man sich ja dann doch um die Herren der Schöpfung kümmern, und verfrachtete uns zurück in das Hotel.&lt;br /&gt;Ich fühlte mich wie Mutti die ihre Kinder ins Bett bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen gingen wir alle Frühstücken und ich wunderte mich warum alle außer mir so frisch aussahen.&lt;br /&gt;Nach rauhen Mengen an Proteinen, Eiweiss und Fett verabschiedete ich mich und nahm ein langes, kaltes Bad. Das sollte reichen um für den anstehenden Rückflug aufgehübscht zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rückflug war sehr ruhig...mir schien als hätten die Kollegen Angst vor mir und ich bekam jeden Wunsch von den Lippen abgelesen. Ich erhielt regelmäßig meinen Tee, eine Fußmassage, es wurden nette Komplimente an mich verteilt und frauenfeindliche Ausdrücke gab es auch nicht. Irgendwie musste ich die Herren beeindruckt haben, ich war mir nicht sicher ob ich das gut fand...anscheinend war ich wohl der Kerl schlechthin für sie oder ein böses Mädchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens, mein Feedback war toll! Der Cabinenchef herzte mich dolle als er es mir übergab. Manchmal verstehe ich die Fliegerei immer noch nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-4505054222106756648?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/4505054222106756648/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=4505054222106756648&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/4505054222106756648'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/4505054222106756648'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2010/04/henne-im-korb-oder-alkohol-ist-auch.html' title='Henne im Korb oder Alkohol ist auch keine Lösung'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-7667911704049449028</id><published>2010-04-17T22:59:00.003+02:00</published><updated>2010-04-17T23:32:16.037+02:00</updated><title type='text'>Ashes to ashes, dust to dust</title><content type='html'>Stille, absolute Stille um mich herum.&lt;br /&gt;Meine Ohren spitzen sich und ich genieße den herrlichen, sonnigen Tag.&lt;br /&gt;Ich schließe meine Augen und der Wind kitzelt an meiner Nasenspitze. Traumhaft das... Schlagartig werde ich aus meinem Tagtraum gerissen und höre eine tiefe, nikotingetränkte Stimme schreien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schnell wird das Schreien lokalisiert und ich entdecke eine Gruppe Techniker die sich um ein Flugzeug versammeln und sämtliche Triebwerke, Röhrchen, Sensoren, Pinöpel und Löcher in sommerlichem Orange einhüllen.&lt;br /&gt;Bei genauerem Hinhören des Schreiens erröte ich...selten habe ich so viele Fäkalwörter in einem Satz gehört. Ich bin schon fast beeindruckt und das will was heißen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verständlich, wenn die Cover ausgehen dann muss man improvisieren und in den Tiefen der Techniklagerräume sämtlich orangefarbene Stopfmöglichkeiten suchen…ich hätte da auch keine Lust drauf. Da ich tief empathisch bin, spüre ich auch sofort einen feinen Staubfilm auf meinen Schleimhäuten und tätschele meinem Flieger die Tür zum Abschied.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schuld ist der Vulkan und ich befinde mich mitten auf dem Vorfeld.&lt;br /&gt;Ungewohnt ist der freie Himmel an diesem sonst so kerosinlastigen Ort. Der Himmel ist wunderschön blau und die Hasen hoppeln fast schon romantisch auf den Grünflächen umher.&lt;br /&gt;Nebenan ist die Werft und um mich herum stehen Flieger an Flieger.&lt;br /&gt;Eigentlich toll, denn ich muss eine Flugzeugbegehung machen damit ich meine Lizenz für die Kurzstrecke erhalte. Die Tage zuvor war kein Flieger zu bekommen aber an diesem Tag kann ich mich gar nicht entscheiden auf welchen Flieger ich möchte, ich fühle mich wie im Delikatessenladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke an meine ehemaligen Kollegen am Boden und beschließe sie heute nicht zu besuchen, die Idylle möchte ich mir gerne etwas bewahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings ist es mit der Idylle vorbei als ich Nachhause komme. Alle gefühlte 3 Minuten klingeln und piepsen meine Telefone.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Verwandte sind besorgt ob ich denn fliegen muss.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nein, der Luftraum ist gesperrt, warum sollte ich fliegen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- KollegInnen sind aufgeregt weil sie nicht wissen wie es um ihre Flüge steht und der Einsatz alle Hände voll zu tun hat und sich nicht meldet.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wenn der Flug auf der Hompage der Firma gecancelt ist, dann gehe ich auch nicht zur Arbeit. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Freunde verzweifeln weil sie in den Urlaub möchten oder Verpflichtungen nachgehen müssen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich weiß nicht ob Sonntag oder Montag wieder geflogen wird und ich weiß zur Hölle auch nicht wie lange der Vulkan noch spucken wird.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich beschließe am Ende des Tages mit dem Rauchen aufzuhören, schließlich sollte jemand dem Vulkan ein Vorbild sein. So.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-7667911704049449028?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/7667911704049449028/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=7667911704049449028&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/7667911704049449028'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/7667911704049449028'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2010/04/ashes-to-ashes-dust-to-dust.html' title='Ashes to ashes, dust to dust'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-8528324379782311801</id><published>2010-04-12T15:08:00.013+02:00</published><updated>2011-01-25T19:35:28.004+01:00</updated><title type='text'>Eine Schaufel bitte!</title><content type='html'>Manche &lt;s&gt;Flüge&lt;/s&gt; Tage im Leben können getrost in den unendlichen Weiten der Vergangenheit verschwinden.&lt;br /&gt;Erst kürzlich passiert:&lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich freute mich wie ein Schnitzel über meinen Umlauf in die USA.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich freue mich sowieso auf jeden Flug aber mein persönliches Sahnehäubchen war, dass dieser Umlauf in eine Stadt ging, in der es einen bestimmten Laden mit einem bestimmten, sündhaft teuren Kleidungsstück gab, welches nur sehr schwer ausfindig zu machen ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Man merkt um welch essentielles Ereignis es mir als Frau (oder lieber Mädchen?) hier im Besonderen geht: SHOPPEN!!!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Aber dies spielte erstmal eine Nebenrolle, denn ich hatte verschlafen!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mit Herzrasen und rauschenden Ohren jage ich durch meine Wohnung, zaubere eine irgendwiehochgewurschtelt-Frisur auf meinem Kopf, betreibe Minimal-Make-up und Katzenwäsche, schlüpfe in die (Gott sei dank) vorgebügelte Bluse und den Rest der Uniform und eile zum Flughafen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Ich fühlte mich beschissen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Gerade noch pünktlich erscheinte ich zum Briefing. Crew wirkte nett, so dass ich erst mal durchatmen und mich sammeln konnte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mein Kapitän nahm sich besonders Zeit um darauf hinzuweisen, wie wichtig Kommunikation untereinander ist und das er bitte niemand mit langem Gesicht innerhalb der Crew sehen möchte. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Versteht sich ja von selbst.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Auf dem Flieger angekommen bereitete ich alles vor und die Gäste kamen. Oder, Unmengen an Handgepäck kamen mit einer annehmbarern Menge an Gästen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Mit präziser Logik eines aufgescheuchten Huhnes half ich Handgepäck zu verstauen und die Gäste wirkten glücklich, ich auch noch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Auf meinem Sitz für den Start festgezurrt, sah ich das Unglück schon kommen als zwei Mütter schhhh, schhhh, schhhh zu ihren Kindern sch-ten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich mag Kinder und ich kann auch sehr geduldig mit ihnen sein, nur, wird eine gewisse Dezibelgrenze über einen längeren Zeitraum drastisch überschritten, hört der Spaß bei mir auf. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Trotz Einfühlsamkeit meinerseits ließen sich die Kinder nicht beruhigen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mit einem dicken Schädel flüchtete ich in die Servicevorbereitungen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Mir entging allerdings dabei, dass der Serviceablauf dabei modifiziert wurde und ich befand mich häufig -zum Ärger meiner Kollegen- dort, wo ich nicht sein sollte und damit war ich nicht hilfreich im Service.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Ich weiß nicht genau wie häufig ich meine Gäste und Kollegen in den Genuss einer Coladusche brachte. Ebenso wenig weiß ich nicht, wie häufig die Signale meines Hirns ihren Weg in den Rest meines Körpers nicht gefunden haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die schlechte Leistung und Einschränkung meiner Denke ließen mich  lustige Sprüche aus meinem Mund sprudeln. Dabei kommt auch hin und wieder etwas raus, was man besser für sich behalten sollte. Die Gesichter meiner Kollegen ob ihrer Begeisterung meiner verbalen Ergüsse, waren nicht freundlich. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Aber man läuft ja zu Hochtouren auf wenn man das Ruder umreißen möchte und ich bewegte mich immer mehr in einer Abwärtsspirale.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Ich war eine einzige Katastrophe und ein Kollegenschwein noch dazu!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Der Supergau kam, als ich in meiner Handtasche nach einer der unzähligen Handcremetuben suchte. Meine Geldbörse war nicht eingesteckt. Alle Kreditkarten weg und zuhause liegen gelassen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Kreditkarte? Frau? Klingelt da was?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das letzte Fünkchen Optimismus, welches mir eine Kollegin dank ihres Verständnisses bezüglich meines suboptimalen Starts in den Tag gab, wich aus meinem Körper und ich hörte mich innerlich schreien.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mit hochrotem Kopf und der Selbstmotivation eines Tennisspielers versuchte ich weiter zu arbeiten. Leider gab es durch wiederkehrende Missverständnisse, Verzögerungen im Serviceablauf und wir waren in den letzten Zügen unserer Arbeit als es aus dem Cockpit hieß: 20 Minuten bis zur Landung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt; Nur leider ging unsere Maschine gefährlich schnell und tief runter, so dass mich eine Kollegin vor Schreck laut anschrie als sie erkannte, dass wir in wenigen Minuten landen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Ich rannte zu meinem Sitz und schnallte mich an. Kurz darauf setzte der Flieger auf...das war wohl nix mit den 20 Minuten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich hatte keine Lust mehr und packte meine stärkste Waffe aus. Ich begann zu heulen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Gäste verabschiedeten sich von Board und bedankten sich für den tollen Service. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Ich wusste nicht ob ich noch mehr heulen oder lachen sollte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Ich beschloss weiter zu heulen, war ja sowieso schon dabei und das Make-up schon verschmiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Den Rückflug erwähne ich nicht da er genauso furchtbar war, getreu dem Motto:&lt;br /&gt;Vor dem Wahnsinn wird’s noch mal besonders lustig aber ohne Tränen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich entschied mich die Fliegerei an den Nagel zu hängen…vorerst.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Vorhin war ich bei meiner Vorgesetzten.&lt;br /&gt;Ich werde nicht mehr an meine alte Arbeitsstelle zurückkehren und bleibe unbefristet der Fliegerei erhalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ambivalenz fand ich schon immer gut.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-8528324379782311801?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/8528324379782311801/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=8528324379782311801&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/8528324379782311801'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/8528324379782311801'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2010/04/eine-schaufel-bitte.html' title='Eine Schaufel bitte!'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-5320228786609292076</id><published>2010-04-08T22:51:00.009+02:00</published><updated>2010-04-09T00:51:21.697+02:00</updated><title type='text'>Liebe am Arbeitsplatz</title><content type='html'>Ich fühle mich unbehaglich wenn ich mit dem Thema konfrontiert werde.&lt;br /&gt;Das bedeutet, ich fühle mich sehr häufig unbehaglich da ich häufig angesprochen werde:&lt;br /&gt;"Und, wie ist es denn jetzt? Läuft da immer was?"&lt;br /&gt;"Hast Du schon etwas erlebt?"&lt;br /&gt;"Ist es wirklich so schlimm&lt;span style="font-size:130%;"&gt;*&lt;/span&gt;?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genauso vorhin.&lt;br /&gt;Eine Freundin rief mich an und unterbrach mich beim Kofferpacken für Afrika.&lt;br /&gt;Lange ist es her als wir das letzte mal miteinander sprachen und so kam ich nicht drumherum ihr etwas von meinem neuen Arbeitsalltag zu erzählen.&lt;br /&gt;Es dauerte nicht lange und die alles entscheidende Frage, welche die Stimmung zum kippen brachte, kam und folgender Dialog enstand:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freundin: "Und, hast Du &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;schon&lt;/span&gt; einen Piloten kennengelernt?"&lt;br /&gt;Ich: "Ja, auf jedem Flug mindestens zwei!"&lt;br /&gt;Freundin: "Nein, ich meine so richtig!"&lt;br /&gt;Ich: "Wie richtig?"&lt;br /&gt;Freundin: "Na Du weißt schon, mit anfassen!"&lt;br /&gt;Ich: "Ja, wir geben uns die Hände beim ersten Zusammentreffen und nennen unseren Namen."&lt;br /&gt;Freundin: "Nein, ich meine, lief da schon mal was?"&lt;br /&gt;Ich: "Nein, warum sollte etwas laufen? "&lt;br /&gt;Freundin: "Ja aber es heißt doch immer....hm, okay. Vergiss es."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verständlich wenn die klischeegeschwängerte Neugier groß ist aber irgendwann ist auch mal gut und man darf den Verstand einschalten.&lt;br /&gt;Hin und wieder würde ich nämlich auch gerne mal von meinen Shoppingexzessen berichten, von interessantem Essen schwärmen oder meiner neusten Pilcher-Layoverlektüre berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich aber kein Unmensch bin, erzähle ich  nur einfach nicht die Wahrheit und lasse diesen Mythos unangetastet.&lt;br /&gt;Was die meißten Leute nämlich nicht ahnen, selbst wenn man nicht abgeneigt wäre, besteht kaum die Möglichkeit mit Piloten anzubändeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Denn, und das ist nun mal Fakt, die Piloten bekommt man kaum zu Gesicht!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Da kann per se nix passieren:&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;- Vor dem Flug hat man nur kurz das Vergnügen miteinander, exakt die Dauer der Crewbusfahrt zum Flieger plus 5 Minuten im Briefing. Und da, man möge es mir glauben, können sich kaum romantische Gefühle entwickeln. Zumindest bei mir nicht wenn es um notfallrelevante Themen geht.&lt;br /&gt;- Während des Fluges nimmt man die Piloten hauptsächlich als Nuschler durch die Lautsprecher wahr. Kopfkino wird dadurch nicht angeregt. Wirklich nicht!&lt;br /&gt;- Nach dem Flug ist man froh den Boden unter den Füßen zu haben und freut sich auf eine heiße Dusche. Da noch jemanden aus einer zweiten Uniform rauszufummeln wäre körperliche Schwerstarbeit.&lt;br /&gt;- Im Layover sieht man die Herren auch nicht da sie entweder pausenlos schlafen ( häufig haben diese auf einem Flug überhaupt keine Pause), seltsamen Sport treiben, alte Freunde treffen oder ihre Frauen dabei haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ausspruch "Never f*** the company", auf deutsch: "Man sieht sich immer zweimal im Fliegerleben" tut sein übriges ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt muss ich weiter Koffer packen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;* Anderes Wort für  "Geil"&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-5320228786609292076?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/5320228786609292076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=5320228786609292076&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/5320228786609292076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/5320228786609292076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2010/04/liebe-am-arbeitsplatz.html' title='Liebe am Arbeitsplatz'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-8753161239436576921</id><published>2010-04-04T15:25:00.002+02:00</published><updated>2010-04-04T16:03:32.093+02:00</updated><title type='text'>Soweit die Füße fliegen</title><content type='html'>Als Füße einer Flugbegleiterin macht man so einiges mit.&lt;br /&gt;Nicht umsonst werden diese im Layover  vor Ort dirkt zur Pediküre getragen um eine wohltuende Behandlung zu erhalten.&lt;br /&gt;Häufig auch unter Kopfschütteln der Cockpitkollegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal sagen Bilder mehr als Worte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Los geht es in dem man die Wohnung verlässt&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/?action=view&amp;amp;current=CIMG0563-1.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/CIMG0563-1.jpg" alt="Auf gehts" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach kurzer Autofahrt geht es quer durch das Parkhaus&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/?action=view&amp;amp;current=CIMG0529-1.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/CIMG0529-1.jpg" alt="Parkhaus" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gang über das Vorfeld zum Flieger&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/?action=view&amp;amp;current=CIMG0530-1.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/CIMG0530-1.jpg" alt="vorfeld" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balancierend geht es auf die Flugzeugtreppe und man fühlt sich wie bei Heidi Klum&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/?action=view&amp;amp;current=CIMG0531-1.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/CIMG0531-1.jpg" alt="Treppe" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von dort direkt rein in den Flieger&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/?action=view&amp;amp;current=CIMG0532-1.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/CIMG0532-1.jpg" alt="Fliegert&amp;amp;uuml;r" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da mein Flugbegleitersitz sich ganz hinten in der Flugzeugküche ohne Fenster befindet, quetsche ich mich zum Start lieber vorne in das Cockpit&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/?action=view&amp;amp;current=CIMG0535-1.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/CIMG0535-1.jpg" alt="Cpt. Start" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schaue mir dabei Rheinland-Pfalz von oben an&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/?action=view&amp;amp;current=CIMG0537-1.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/CIMG0537-1.jpg" alt="Start Rheinland-Pfalz" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gearbeitet wird in der Flugzeugküche der Business-Class. Der Kenner sieht das in der Zwischenzeit ein Wechsel des Schuhwerks erfolgt ist.&lt;br /&gt;Ratsam bei 10 Stunden Flugdauer.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/?action=view&amp;amp;current=CIMG0540-1.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/CIMG0540-1.jpg" alt="Galley" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Landung erfolgt wieder im Cockpit. Erste Ermüdungserscheinungen machen sich in den Füßen breit.&lt;br /&gt;Die Schuhe des Co-Piloten sind auch ordentlich geputzt&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/?action=view&amp;amp;current=CIMG0545-1.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/CIMG0545-1.jpg" alt="Landung Ckpt." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ganz nebenbei genieße ich die Landschaft die sich unter uns befindet und die es anzufliegen gilt&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/?action=view&amp;amp;current=CIMG0542-1.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/CIMG0542-1.jpg" alt="Landung Colorado" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Flughafen angekommen werden gefühlte 10 Kilometer beschritten.&lt;br /&gt;Als coole Socke nehme ich natürlich nicht die Laufbänder&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/?action=view&amp;amp;current=CIMG0546-1.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/CIMG0546-1.jpg" alt="Airport Colorado" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und im Bus zum Hotel wird das Nichtstun zelebriert&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/?action=view&amp;amp;current=CIMG0547-1.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/CIMG0547-1.jpg" alt="Crewbus" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schnell im Hotel einchecken, duschen, umziehen und mit Cockpit und Purserette (Chefflugbegleiterin) die Strassenbahn zu einer netten Location nehmen um sich das wohlverdiente, kühle Bier einzuverleiben.&lt;br /&gt;Welche Füße gehören wohl zu wem?&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/?action=view&amp;amp;current=CIMG0552-1.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/CIMG0552-1.jpg" alt="Strassenbahn" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit angenehm gefülltem Bauch erwartet einen sehnsüchtig das Bett und die Füße schreien Hurra&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/?action=view&amp;amp;current=CIMG0558-1.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/CIMG0558-1.jpg" alt="Hotel" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da soll mir einer sagen es ist ein leichter Job.&lt;br /&gt;Nächste Woche habe ich einen Termin bei meinem Orthopäden...durch die Lüftung im Cockpit habe ich mir einen steifen Nacken zugezogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Frohe Ostern&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-8753161239436576921?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/8753161239436576921/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=8753161239436576921&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/8753161239436576921'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/8753161239436576921'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2010/04/soweit-die-fue-fliegen.html' title='Soweit die Füße fliegen'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i822.photobucket.com/albums/zz142/Marianne-schreibt/Colorado%2010/th_CIMG0563-1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-3115410156075046230</id><published>2010-03-29T04:42:00.005+02:00</published><updated>2010-03-29T15:25:02.367+02:00</updated><title type='text'>In den tiefen der Höhle</title><content type='html'>Ich bin müde. Sehr müde und ein warmes Bett ruft mich verlockend zu sich.&lt;br /&gt;Wäre es nur nicht in einem fensterlosem Raum, tief im inneren des Flugzeugrumpfes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leise steige ich in die Höhle hinab und suche mein Bett und lege mich für die Dauer meiner anderthalbstündigen Pause hinein. Danach steige ich putz und munter [sic!] wieder in die Frühstücksvorbereitungen an Board ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist der ideale Pausenablauf. Es geht auch anders:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Pause: 90 Minuten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Minute 1:&lt;br /&gt;Als letzte meiner Pausencrew stehe ich vor der Zugangstür und möchte in mein Bett.&lt;br /&gt;Nur, die Tür ist verschlossen und ich weiß nicht wie das funktioniert.&lt;br /&gt;Irgendwo war ein Schlüssel, aber wo?&lt;br /&gt;Hektisch suche ich alle umliegenden Staufächer ab. Natürlich finde ich keinen Schlüssel, wäre auch zu einfach.&lt;br /&gt;Also gehe ich stolpernd über die Füße der Passagiere zurück in die Heckgalley und bitte unter Scham einen Kollegen um Hilfe mir die Zugangtür zu öffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Minute 7:&lt;br /&gt;Endlich steige ich in die dunkle Höhle hinab und befinde mich in gemeiner Finsternis.&lt;br /&gt;Nachdem sich meine Augen langsam an die Dunkelheit gewöhnen, schaue ich nach meinem Bett und suche nach meiner mir zugetelten Nummer. Die Betten sollten nummeriert sein aber ich finde, trotz mehrmaligem Blinzeln, keine gescheite Nummernfolge. Geschweige denn Nummern auf den Betten selbst. Lediglich die Schubladen sind nummeriert und besonders doof ist es wenn sich unter einigen Betten mehrere nummerierte Schubladen befinden.&lt;br /&gt;Also taste ich mich an den schlafenden Kollegen vorbei bis ich irgendein freies Bett finde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Minute 10:&lt;br /&gt;Am freiem Bett angekommen zwänge ich mich dort hinein und mein Kopf macht (natürlich) Bekanntschaft mit der Abgrenzung des Bettes. Egal, ich bin müde.&lt;br /&gt;Anschließens in der Bettdecke eingekuschelt kommt mir in den Sinn, dass ich mich irgendwo anschnallen muss. Wo ist der Gurt? Also wieder aufsetzen (Kopf!) und den Gurt ertasten. Geschafft, jetzt muss das eckige nur noch in das eckige. Auch das wird geschafft.&lt;br /&gt;Wieder liegend möchte ich mich als Seitenschläfer drehen. Der Gurt ist zu eng.&lt;br /&gt;Während ich in Gedanken fieberhaft nach einer mathematischen Formel für irgendetwas mit Länge-Umfang-Masse suche, versuche ich unter fluchen, den Gurt zu lockern um endlich eine geeignete Schlafposition zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Minute 15,16,17,18...&lt;br /&gt;Ich mache Bekanntschaft mit meinen geschärften Sinnen und nehme mir das nächste mal fest vor Ohrstöpsel einzustecken.&lt;br /&gt;Es ist dunkel und der Flieger um mich herum brummt bedrohlich.&lt;br /&gt;Das Brummen wird mal lauter, mal leiser und ich kuschel mich fester in meine Decke ein.&lt;br /&gt;Aber nein, nun merke ich auch noch wie der Flieger im Luftstrom schwankt, hin und wieder absackt und ich bleibe dabei hellwach. Bei jedem Absacken macht sich ein flaues Gefühl im Magen breit und ich werde mir bewusst wie hoch in der Luft ich mich eigentlich befinde und das Wissen um den Nordatlantik unter mir löst auch keine Jubel in mir aus. Unbequeme Gedanken schießen mir durch den Kopf und ich kämpfe darum keine Panik zu bekommen.Ich habe leise Angst und wünsche mir eine Hand zum festhalten herbei. Worauf hab ich dummes Huhn mich hier eingelassen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Minute 43:&lt;br /&gt;Das Schwanken und Brummen macht mich verrückt. Ich wälze mich hin und her um wenigsten das Schwanken nicht empfinden zu müssen.&lt;br /&gt;Plötzlich habe ich das Gefühl als würden wir sinken. Nach einem sehr langem Augenblick merke ich wie der Flieger wieder an Höhe gewinnt...seltsam.&lt;br /&gt;Gleichzeitig schicke ich ein Stoßgebet gen Himmel und hoffe die Kollegen vorne wissen was sie tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Minute 50:&lt;br /&gt;Meine Müdigkeit überkommt mich und ich dämmere, mich damit abgefunden aus dieser Situation nicht rauskommen zu können, langsam weg. Der Schlaf findet Einzug in meinem Körper. Irgendwie und Endlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Minute 70:&lt;br /&gt;Ich wache auch und merke das ich sehr schnell atme. Huch. &lt;br /&gt;Gleichzeitig rast mein Puls. Schnell versuche ich mich zu sammeln und den Ursprung meiner körperlichen Reaktion auszumachen.&lt;br /&gt;Angst habe ich gerade nicht, ich bin lediglich verwirrt. Die Atmung beruhigt sich allerdings nicht, ebenso der Puls. Ich fühle mich wie beim Hochleistungssport und japse nach der dünnen Luft.&lt;br /&gt;Ich lausche den Kollegen die selig vor sich schlummern, stelle nichts seltsames fest und springe anschließend aus mein Bett raus (Kopf! Aua). Schnell packe ich mein Sachen und flüchte aus der Höhle. Oder doch eher Hölle?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Minute 75-90:&lt;br /&gt;Auf dem Maindeck angekommen blüht mein Körper wieder auf.&lt;br /&gt;Ich beschließe den Rest meiner Pause bei den Kollegen im Cockpit zu verbringen da ich von Schlaf erst mal die Nase gestrichen voll habe. Sterne gucken ist sowieso gerade schöner.&lt;br /&gt;Im Cockpit angekommen frage ich ob wir tatsächlich, wie von mir empfunden, gesunken und daraufhin wieder gestiegen sind.&lt;br /&gt;Tatsächlich war es so. Irgendein Mensch am Boden wollte uns tiefer fliegen lassen.&lt;br /&gt;Dies hieß für die Cockpitkollegen höherer Spritverbrauch inkl. Zwischenlandung zum Tanken im Vereinigtem Königreich. Es wurde wohl per Funk hart verhandelt und die Kollegen durften den Flieger wieder steigen lassen. Aha.&lt;br /&gt;Als ich im weiteren belanglosem Plausch meine seltsame Reaktion beim Erwachen erwähne, sagt der Kapitän:&lt;br /&gt;"Ja, wir hatten einen minimalen Druckverlust im Crewrest. Nicht der Rede wert.&lt;br /&gt;Das merkt man nur wenn man sehr, sehr empfindlich ist."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach was? Ich bin eine FRAU!!!! Den Rest verkniff ich mir.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-3115410156075046230?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/3115410156075046230/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=3115410156075046230&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/3115410156075046230'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/3115410156075046230'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2010/03/in-den-tiefen-der-hohle.html' title='In den tiefen der Höhle'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-2759899335507447118</id><published>2010-03-21T22:59:00.006+01:00</published><updated>2010-03-24T21:52:14.421+01:00</updated><title type='text'>Nachwehen</title><content type='html'>Nun,&lt;br /&gt;wo ist meine Flugangst?&lt;br /&gt;Sie ist noch da.  Sie hat sich ganz leise in einen anderen Kanal begeben. Und zwar in den Sprechkanal  des Boardtelefons in Richtung Cockpit.&lt;br /&gt;Ein Hoch auf die weibliche Intuition!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Liebe Kollegen von der Reihe 0, hiermit möchte ich mich aus dem tiefsten meines Herzens dafür bei Ihnen entschuldigen, bei jedem mir seltsam erscheinendem Ereignis an Board -besonders in Situation die Ihre volle Aufmerksamkeit benötigen-, Sie darüber in Kenntnis gesetzt zu haben und dies auch weiterhin so zu handhaben  vermag.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ebenso möchte ich mich dafür bedanken, das Sie mich bisher dabei ernst genommen haben und dem nachgegangen sind, bzw. meinen Kenntnisstand bezüglich (m)eines Flugzeuges erweitert haben:&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;- Manchmal rumpeln die Klappen des Fahrwerks beim Start besonders laut,&lt;br /&gt;- Manche Piloten starten und steigen gerne besonders schnell (wie war das nochmal mit dem     Porsche?),&lt;br /&gt;- Manchmal scheint es minimale Druckveränderungen zu geben,&lt;br /&gt;- Wind und Nebel gleichzeitig geht nicht wirklich,&lt;br /&gt;- Luftlöcher gibt es nicht,&lt;br /&gt;- Die Flügel eines Flugzeugs können quasi nicht abbrechen da der Rumpf auf diesen&lt;br /&gt;gebaut ist,&lt;br /&gt;- Lila markierte Wetterzonen auf dem Wetterradar sind nicht gut, auch wenn lila derzeit eine hübsche Trendfarbe ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt noch viel zu lernen. Bis dahin wird der Draht weiterhin glühen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-2759899335507447118?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/2759899335507447118/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=2759899335507447118&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/2759899335507447118'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/2759899335507447118'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2010/03/nachwehen.html' title='Nachwehen'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-1854007618755252208</id><published>2010-01-07T15:47:00.009+01:00</published><updated>2010-03-25T07:26:53.037+01:00</updated><title type='text'>Die ersten Schritte sind getan. Ein kurzes Update.</title><content type='html'>Ich lebe noch... und das glücklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die meißten wäre wohl nix spannendes passiert aber für mich hat sich eine Menge an neuem offenbart.&lt;br /&gt;- Felder von kleinen Eisschollen auf dem Weg nach Kanada haben mich entzückt.&lt;br /&gt;- Eine leicht schwitzende Cockpitcrew hat mich nicht zum schwitzen gebracht (widrigen Wetterverhätnissen sei dank).&lt;br /&gt;- Ein unruhiger, neunstündiger Flug gab mir zwischenzeitlich das Gefühl ein kleiner Yogi zu sein, Entspannung sei dank!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss allerdings zugegeben, so ganz entspannt kann ich nicht immer sein, besonders während des Startvorgang auf dem Flugbegleitersitz. Das kleine Guckloch auf dem Airbus dort ist mir schlichtweg zu klein. Welcher Ingenieur ist denn dafür bitte verantwortlich?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-1854007618755252208?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/1854007618755252208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=1854007618755252208&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/1854007618755252208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/1854007618755252208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2010/01/die-ersten-schritte-sind-die-groten.html' title='Die ersten Schritte sind getan. Ein kurzes Update.'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-1179439321425581892</id><published>2009-12-20T00:32:00.008+01:00</published><updated>2010-03-21T22:52:49.246+01:00</updated><title type='text'>Auge um Auge</title><content type='html'>Es war soweit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sollte meinen ersten Flug auf der Kilo Bravo absolvieren.&lt;br /&gt;Die Nacht zuvor konnte ich nicht schlafen, wie auch? Ich habe Stundenlang meine Schulungsunterlagen studiert...da war doch was?..ach ja, Kontrollfreak...&lt;br /&gt;Ich versuchte nicht eine Minute an Angst oder dergleichen zu denken. Trotzdem ging ich im Geiste sämtliche Notfallszenarien und meiner Funktion in diesen durch. Spannung, Neugier und Vorfreude war wirklich das was ich in dieser langen Nacht spürte.&lt;br /&gt;Erschöpft schlief ich irgendwann ein und ein 4stündiger, traumloser Schlaf erwartete mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie immer wenn ich aufgeregt bin, bereitete ich mich hektisch an diesem Morgen vor und machte mich und meine Koffer zurecht. Fast schon abgehetzt erreichte ich den Flughafen und begann meine Flugunterlagen zu sortieren. Mit einem schnellen Frühstück im Bauch ging ich in das Briefing.&lt;br /&gt;Mich erwarteten dort freundliche Gesichter. Die Kollegin, welche mich auf diesem Flug einwies, strahlte mich an und gab mir ein warmes Gefühl...sehr gut, da dürfte doch schonmal nix schief gehen.&lt;br /&gt;Unsere Cockpitcrew stieß zu uns und ich war sehr dankbar, einen "Papatypen" mit bajuwarischem Akzent als Kapitän anzutreffen (Man muss wissen, ich mag Akzente, insbesodere die etwa derberen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Crew und ich gingen zum Bus der uns zur Kilo Bravo brachte und ich wusste, aus dieser Nummer komme ich nicht mehr raus.&lt;br /&gt;Aus dem Bus ausgestiegen war ich die letzte welche sich noch unten an der Treppe zum Einstieg befand. Ich schaute mir den Flieger an und das erstemal schaute ich nicht nach Rostflecken.&lt;br /&gt;Diesmal betrachtete ich den Flieger als Arbeitsgerät. Vielleicht fühlte ich deswegen kein Unbehagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Einsteigevorgang der Passagiere abgeschlossen war durfte ich für den Start in das Cockpit, ebenso später für die Landung.&lt;br /&gt;Ich fühlte mich wie ein kleines Kind und freute mich wahnsinnig, ging doch ein kleiner Traum in Erfüllung.&lt;br /&gt;Ich nahm im Cockpit platz und versuchte mich anzuschnallen.&lt;br /&gt;Versuchte es, denn mit vor Aufregung zitternden Fingern ist es schir unmöglich diesem Gurtsystem mächtig zu werden, außerdem beschloss ich nie wieder einen Rock anzuziehen.&lt;br /&gt;Nach gefühlten 2 Stunden gelang es mir nun doch halbwegs ladylike angegurtet zu sein und ich realisierte das ich mich kurz vor dem Start befand.&lt;br /&gt;Ich schaute voller Ehrfurcht auf die Fülle der Knöpfe die sich im Cockpit befanden und meinte eine Übersicht erkennen zu können...sehr gut, Struktur gibt mir Sicherheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hin und wieder drehte sich der Kapitän zu mir und fragte ob alles okay ist und ich merkte das ich nicht aufhören konnte zu Strahlen.&lt;br /&gt;Die Maschine machte sich langsam auf dem Weg zur Startbahn und ich merkte wie sich eine Entspannung in meinem Körper breit machte.&lt;br /&gt;Die beiden Piloten wechselten noch einige Worte und ich hörte und spürte anschließend die Triebwerke aufheulen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war mein Moment ( pardon, etwas Phatos gehört hier nun rein).&lt;br /&gt;Ich hatte keinerlei Angst, nicht einmal den Anschein eines leicht erhöhten Blutdrucks.&lt;br /&gt;Ich war einfach entspannt und sah den grünen Rasen neben der Startbahn schnell an mir vorbeiziehen.&lt;br /&gt;Der Augenblick kam und die Nasenspitze des Fliegers stieg nach oben. Meine Augen wurden feucht und ein großer Ballast fiel von meinen Schultern...ich habe es geschafft! Jetzt konnte nichts mehr kommen.&lt;br /&gt;Die Piloten drückten hier und da ganz entspannt einige Knöpfchen und der Kapitän drehte sich wieder zu mir um und fragte wie es mir geht. Mehr als einen Daumen zeigen konnte ich nicht.&lt;br /&gt;Ich hätte wohl sonst angefangen zu heulen ich emotionales Ding.&lt;br /&gt;Es erschien mir alles so sureal. Ich war tatsächlich in der Luft.&lt;br /&gt;Stolz machte sich in mir breit, mehr als bei meinem ersten Sprung vom Dreimeterbrett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Weile (die Zeit habe ich mit Ungläubigkeit der Situtaion verbracht) schnallte ich mich ab und ging in die Kabine um die Arbeit aufzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was soll ich sagen?&lt;br /&gt;Ich habe gearbeitet und serviert und nicht einmal spürte ich Unbehagen.&lt;br /&gt;Selbst kleine Wackeleien nahm ich nicht wahr. Die Arbeit ließ mir keine Zeit um mir über irgendwelche Empfindungen Gedanken zu machen. Vor dem Landeanflug ging ich wieder in das Cockpit.&lt;br /&gt;Die Landung nahm ich diesmal nur vernebelt wahr, zu groß war die Faszination des Lichterteppichs unter mir.&lt;br /&gt;Ungläubigkeit wich nicht aus meinen Kopf bis wir aufgesetzt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stieg aus der Kilo Bravo aus und tat das was ich mir schon immer gewünscht hatte:&lt;br /&gt;den Geruch eines mir neuen Kontinents aufsaugen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-1179439321425581892?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/1179439321425581892/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=1179439321425581892&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/1179439321425581892'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/1179439321425581892'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2009/12/first-cut-is-deepest.html' title='Auge um Auge'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-1183907817470805766</id><published>2009-12-03T15:13:00.005+01:00</published><updated>2010-03-24T12:04:12.019+01:00</updated><title type='text'>Wir starten und landen in Boston</title><content type='html'>Meine Ausbildung began.&lt;br /&gt;22 waren wir die es galt für das Arbeiten in der Luft auszubilden.&lt;br /&gt;Mein erster Tag war fantastisch. Ich hatte kein einziges seltsames Gefühl im Bauch. Alles fühlte sich richtig und gut an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben Serviceübungen und anderen wichtigen Dingen im Lehrgang, nahm das Emergency-Training (Notfalltraining) einen sehr großen Teil unserer Zeit in Anspruch.&lt;br /&gt;Ich gebe zu, die ganzen Lerneinheiten für den Sevice an Board gaben mir das Gefühl einer Leichtigkeit und Normalität im Flugzeug. Es wurden viele Dinge besprochen die einfach meine Angst oder meine an einen Flugunfall in meinem Kopf weggeschlossen haben.&lt;br /&gt;Vor dem Emergency-Training hatte ich daher großen Respekt da ich es als erste Hürde für mich persönlich sah. Dabei würde ich nämlich mit all dem konfrontiert werden die mMn einen großen Teil meiner Flugangst sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Sorge stellte sich als unbegründet  heraus. Denn endlich hatte ich das Gefühl in einem Notfall agieren zu können. Ich habe -wie alle Lehrgangsteilnehmer- ordentlich Gas gegeben. Es wurde evakuiert bis zum Umfallen, zig Szenarien wurden durchgespielt. Gestarten und gelandet wurde immer in Boston (der Flughafen befindet sich in der Nähe von Wasser, daher wäre eine Evakuierung im Wasser und an Land  möglich) und ich ging an meine Grenzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anbei möchte ich hier erwähnen das meine liebste Übung die des schnellen Druckverlustes war.&lt;br /&gt;Ich muss wohl völlig Psycho sein, das mir das meißte Gewackel gefällt.&lt;br /&gt;Die ganzen Übungen und die vielen Hintergrundinfos ließen mich zum ersten mal, ohne jegliche Angst, auf meinen ersten Flug freuen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-1183907817470805766?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/1183907817470805766/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=1183907817470805766&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/1183907817470805766'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/1183907817470805766'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2009/12/wir-starten-und-landen-in-boston.html' title='Wir starten und landen in Boston'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-7117530156211867720</id><published>2009-12-03T14:31:00.005+01:00</published><updated>2010-03-24T12:01:35.788+01:00</updated><title type='text'>Die Idee, der Plan oder einfach ein simpler Versuch</title><content type='html'>Mein Arbeitgeber brachte dieses Jahr ein Angebot an die Bodenmitarbeiter.&lt;br /&gt;Man hatte die Chance für eine befristete Zeit in die Flugzeugkabine zu wechseln und danach wieder an die alte Arbeitstelle zurückgehen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich dieses Angebot las ist mir eine kleine Offenbahrung erschienen und es hat mich gepackt.&lt;br /&gt;Ja, ich habe Flugangst aber war es bisher nicht so in meinem Leben, das ich immer gerne die Dinge gemacht habe, die ich nicht hätte machen dürfen, können, sollte und dabei meißt erfolgreich war? Wäre es nicht die beste Therapie meiner Angst ins Auge zu blicken und genau das zu machen wovor ich höllische Angst habe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ging einige Tage mit diesen Gedanken schwanger und habe (wohl unbewusst) meine Angst verdrängt. Da ich einige private Verpflichtungen habe, begann ich  auszutüfteln ob ich überhaupt die nötige Organisation aufstellen kann um den Beruf als Flugbegleiterin ausüben zu können.&lt;br /&gt;Und tatsächlich, es stellte sich heraus das ich es wohl hinbekommen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich überlegte nicht lange und machte meine Unterlagen fertig ohne über die Konsequenzen bezüglich meiner Flugangst bewusst zu sein. Ich bin noch kurz vor Ende des Angbots in das Auswahlverfahren reingerutscht und habe dies bestanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich konnte es nicht fassen!&lt;br /&gt;Endlich all die Länder sehen nach denen ich mich immer gesehnt habe!&lt;br /&gt;Ich werde Flugbegleiterin!&lt;br /&gt;...zumindest war ich auf dem Weg dorthin und sollte ich scheitern könnte ich immer noch zurück zu meiner alten Arbeitsstelle. Ich hatte nichts zu verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten Wochen bis zu meiner Flugbegleiterausbildung vergingen buchstäblich wie im Fluge da ich, zum einen, viel arbeiten mußte und mir extra viel Streß auferlegt hatte um nicht genügend Zeit zu haben über dieses wahnwitzige Vorhaben nachzudenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hin und wieder schlichen sich dennoch kleine Zweifel ein. Kann ich das schaffen? Kann ich Flugbegleiterin werden ohne kreischend beim ersten Flug unter meinem Sitz zu liegen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-7117530156211867720?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/7117530156211867720/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=7117530156211867720&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/7117530156211867720'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/7117530156211867720'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2009/12/die-idee-der-plan-oder-einfach-ein.html' title='Die Idee, der Plan oder einfach ein simpler Versuch'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-8332472361678897802</id><published>2009-11-14T21:58:00.011+01:00</published><updated>2010-01-07T15:17:49.727+01:00</updated><title type='text'>Leidenschaft die Leiden schafft</title><content type='html'>Seit ich denken kann hege ich eine große Fazination für Flugzeuge und Flughäfen.&lt;br /&gt;Umherschwirrende Menschen, startende und landende  Flugzeuge im Minutentakt...dies und noch viel mehr wirkt auf mich wie ein Magnet, der im Laufe der Jahre beständig an mir klebte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach meinem Studium verschlug es mich nun in die Stadt mit dem größten Flughafen Deutschlands. Was lag da näher als dort einen Job zu suchen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was eigentlich als temporärer Aushilfsjob bei einer großen, deutschen Airline begonnen hat wurde mir zum endgültigem Verhängnis. Meine Leidenschaft wuchs stetig weiter.&lt;br /&gt;Selbst nach einigen Jahren am Flughafen übermannt mich jedesmal eine tiefe Ehrfurcht wenn eine dicke 747 schwer und behäbig in die Lüfte steigt. Ich genoß (fast) jeden Atmenzug den ich an einer frisch geöffneten, gerade eingetroffenen Langstreckenmaschine nahm. Jedes Flugzeug brachte eine bestimmte Duftnote der einzelnen Destinationen mit:&lt;br /&gt;- aus Indien war die Kabinenluft sehr gewürzlasting&lt;br /&gt;- aus den USA kam ein leicht süßlich-schwitziger Duft&lt;br /&gt;- aus Japan war die Luft besonders klar&lt;br /&gt;- und aus Singapur war die Luft seltsamerweise am "fischigsten"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Häufig habe ich mir gewünscht dem Ursprung dieser Düfte begegnen zu können wenn ich aus einem Flugzeug steige.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es machte mich immer todunglücklich zu hören wenn Kollegen von ihren letzten Ferntrips erzählten. Ich wäre wirklich gerne zu einigen Destinationen unseres Arbeitgebers geflogen, allerdings wie sollte ich stundenlang meiner Angst ausgesetzt bleiben ohne völlig durchzudrehen?&lt;br /&gt;Das längste und letzte was ich in dieser Zeitgeschafft habe war ein 4stündiger Trip mit einer lieben Freundin und spanischen Rotwein und darauf war ich schon stolz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-8332472361678897802?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/8332472361678897802/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=8332472361678897802&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/8332472361678897802'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/8332472361678897802'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2009/11/wie-alles-begann.html' title='Leidenschaft die Leiden schafft'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3253144012297608270.post-6107237656505761436</id><published>2009-10-04T23:29:00.011+02:00</published><updated>2010-03-24T12:06:22.589+01:00</updated><title type='text'>Gestatten, ich habe Flugangst</title><content type='html'>Ich, ausgerechet ich muß Flugangst haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es begann mit einem Flug einer afrikanischen Fluggesellschaft.&lt;br /&gt;Ich nahm auf meinem Sitz platz und erfaßte in einem kurzem Augenblick das Ausbleiben der Beleuchtung meines Platzes...und nur an meinem Platz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kleines Teufelchen muß in diesem Moment zu mir gesagt haben:&lt;br /&gt;"Schau, dies sind die Dinge die eine gute Flugzeugwartung ausmachen"&lt;br /&gt;(Vielleicht sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass das Teufelchen wohl zuviele Dokumentationen über Flugunglücke gesehen hat).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit diesem Tag musste ich mich überwinden nicht nach winzigen Rostflecken und anderen Mikromakel zu schauen wenn ich in ein Flugzeug stieg. Ich hätte es wohl postwendend verlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes kleine Geräusch, jeder Schub und jede Bremsung in einem Flugzeug wurde von mir detailliert wahrgenommen. Ich sage es nur ungern, ertragen konnte ich dies nur mit einem Glas Rotwein oder einem Gesprächspartner, der mich nicht zu Wort kommen lies.&lt;br /&gt;Allerdings war Alkohol nie eine richtig gute Lösung. Was nützt es wenn man sich Mut antrinkt, der hohe Adrenalinspiegel den Pegel aber wieder wett macht? Nämlich nichts *seufz*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der Blick in das Cockpit, der auf einen nett wirkenden "Papatyp" fiel und somit Vertrauen und Sicherheit ausstrahlte, hat nie genützt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sobald die Triebwerke aufjaulten und die Maschine rasend schnell über die Startbahn fuhr,&lt;br /&gt;verkrampften meine Finger und dicke Tränen, ausgeschüttet durch Adrenalin, rollten über meine Wangen. Mein Magen verkrampfte, so dass ich noch am nächsten Tag ein flaues Gefühl dort hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fragte mich immer WARUM ich?&lt;br /&gt;Ist es der Kontrollverlust der mich begleitet da man nicht in das Geschehen eingreifen kann (by the way, eine sehr blöde Sache auch für den Fahrer eines Wagens wenn man einen Kontrollfreak als Beifahrer neben sich sitzen hat)?&lt;br /&gt;Vielleicht mag mich jemand darüber aufklären?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3253144012297608270-6107237656505761436?l=aviaphobia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aviaphobia.blogspot.com/feeds/6107237656505761436/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3253144012297608270&amp;postID=6107237656505761436&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/6107237656505761436'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3253144012297608270/posts/default/6107237656505761436'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aviaphobia.blogspot.com/2009/10/es-war-einmal.html' title='Gestatten, ich habe Flugangst'/><author><name>Marianne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17330800326748189482</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
